Schule ohne Rassismus -

Schule mit Courage

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Anne-Frank-Tage an der Grund- und Oberschule Oldendorf 

JES

Die JES 1 und die JES 3 sind direkt in das Leben Anne Franks eingetaucht und haben sich die Ausstellungswände angesehen. Sie haben sich gefragt, wie es sich wohl anfühlen könnte, sein Haus verlassen zu müssen oder nicht erwünscht zu sein. Beide Klassen haben riesige Plakate erstellt, die die Kinder mit zahlreichen Ideen für einen friedvollen Umgang miteinander gefüllt haben. 

 

Die Bären der JES 2 haben mit Herrn Boyke herausgefunden, dass Raben früher eigentlich mal bunt waren, einige blau, andere pink, wieder andere gepunktet oder gestreift. Leider haben sich die Raben immerzu gestritten, wer von ihnen denn nur der prächtigste sei.... doch kaum regnet es, verlieren alle Raben ihre Farbe und bekommen schwarzes Gefieder. Wenn sie sich doch nur nicht immer gezankt hätten ... zum Glück sind die Bären da anders, denn die sind bunt und das ist gut so :-) 

 

Die JES 4 hat es IRGENDWIE ANDERS gemacht, denn ihre Geschichte handelt von einem kleinen Wesen, dem Irgendwie Anders, das oft alleine ist, weil es anders als andere ist. Bis plötzlich ein Etwas vor seiner Tür steht und irgendwie noch mehr anders ist. Ist nicht jede*r von uns vielleicht irgendwie anders als ein*e andere*r? Und ist nicht gerade das so besonders und großartig? 

 

Die Schildkröten der JES 5 haben in der Geschichte „Elefanten im Haus“ Fine begleitet, die in ihrem Haus neue Nachbarn bekommt. Und das sind Elefanten! Kaum ist das mulmige Gefühl vorüber und Fines Familie merkt, dass man ja toll mit denen spielen kann, erleben sie jedoch, wie andere Nachbarn nicht so glücklich darüber sind. Wie gut, dass Fines Papa eine Lösung findet, die großen grauen Neuen im Kreise der Familie willkommen zu heißen.  

 

Du bist einmalig! Das finden auch die Elche der JES 6. In ihrer Geschichte geht es um Punchinello, eine Holzpuppe und ihre Gefährten, die Sternchen für gutes Verhalten, Erfolge und Schönheit bekommen und graue Punkte für nicht so gutes Benehmen. Punchinello bekommt immer nur graue Punkte und ist traurig darüber, bis er Lucia trifft, die nichts von beiden trägt.  

Ein kleiner Punchinello steckt in jedem von uns. In einer Welt, abhängig von Schönheit, Erfolg und Leistungsdruck, erfährt Punchinello, dass der eigene Wert nicht von dem anderer abhängt und man sich davon nicht beeinflussen lassen soll.  

 

Alle Botschaften, die in den Geschichten versteckt sind, sollen darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich selbst und andere zu akzeptieren und anderen mit Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz entgegenzutreten. Jede*r von uns ist anders, jede*r von uns ist etwas Besonderes und das darf man ruhig nach außen tragen und stolz darauf sein! 

 
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Jg. 3

So sind viele Mut-mach-Briefe der Klasse 3b an das kleine Tier entstanden und jedes Kind durfte ein eigenes Ich-bin-Ich entwerfen. Nele aus der 3a berichtet: 

 

Da war einmal das kleine ICH-bin-ICH. Es fragt jeden, wer es ist und zum Schluss ist es das kleine ICH-bin-ICH. Es ist so gut und wunderbar, weil es einzigartig ist und es sagt zu sich: Wäre es denn nicht langweilig, wenn wir alle gleich sind?  

Wir, die Klasse 3a, haben versucht uns vorzustellen, wie das kleine ICH-bin-ICH sich im der Geschichte fühlt und einen Tagebucheintrag geschrieben und ein eigenes ICH-bin-ICH gebastelt. Am Ende haben wir  für jeden eine warme Dusche gemacht und jeder konnte hören, was er gut kann.  

(Nele, 3a)