Unser Schüleraustausch mit Polen

Aktueller Lagebericht

Wie zu erwarten war, fallen aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Schuljahr alle Schüleraustauschfahrten aus. Das betrifft unsere Austausche mit Frankreich und mit Polen. Das Ministerium untersagt uns diese Fahrten bis mindestens zum Ende des Schuljahres. Das ist natürlich sehr schade, aber in der momenten Situation in Europa und in den Schulen völlig nachvollziehbar und richtig.

Wir werden uns wiedersehen! Sobald es die Lage in Europa wieder zulässt, werden auch die Schüleraustausche wieder losgehen. Bis dahin erinnern wir uns an die schönen Momente der letzten Jahre und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit ebenso schönen Momenten.

Seit über 10 Jahre pflegt die GOBS Oldendorf eine Partnerschaft mit zwei Schulen in der Gemeinde Puck an der polnischen Ostseeküste. Jedes Jahr besuchen sich die SchülerInnen der drei Schulen gegenseitig. Für eine Woche ist die polnische Gruppe zu Gast in Oldendorf, danach erfolgt ein Gegenbesuch unserer SchülerInnen in Polen. Teilnehmen können SchülerInnen etwa ab der 7. Klasse.

Seit 2015 ist auch die Porta-Coeli-Schule in Himmelpforten an dem Austausch beteiligt. Ihre Partnerschule ist die Oberschule in Mrzezino. Soweit möglich planen wir den Austausch gemeinsam und führen auch viele Aktivitäten zusammen durch.

Partenerschulen

Die Gemeinde Puck (gesprochen Puzk – deutscher Name: Putzig) liegt ca. eine Autostunde von Danzig entfernt an der Putziger Bucht. Puck ist ein touristisch attraktiver Ort mit Segelhafen und schönem Sandstrand, direkt an der Ostsee.

 

Die Gemeinde besteht ähnlich wie unsere Samtgemeinde aus mehreren Teilgemeinden. Unsere Partnerschulen sind die Grund- und Oberschule in Darzlubie und das Schulzentrum in Zelistrzewo. Ab der 7. Klasse wird an den Schulen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Die Aktivitäten während des Austausches erfolgen gemeinsam, mal an der einen, mal an der anderen Schule.

 

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Organisation

 

Im Mai/Juni besucht uns eine polnische Schülergruppe. Die Gäste sind dabei in den Familien der Teilnehmenden untergebracht. Die PolenInnen reisen dabei mit dem Bus an, den wir für unsere Ausflüge nutzen können.

 

Beim Gegenbesuch im September/Oktober wohnen unsere TeilnehmerInnen dann bei den Familien ihrer polnischen AustauschpartnerInnen. Die An- und Abreise erfolgt in der Regel mit dem Flugzeug.

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Jedes Jahr steht der Austausch unter einem bestimmten Motto, wie z.B. „Deutsch-Polnische Küche“, „Sport und Bewegung“, „Natur und Umwelt“. Mit dem jeweiligen Schwerpunktthema setzen sich die TeilnehmerInnen in Deutschland und Polen in Form von Ausflügen oder Workshops auseinander.

 

Programmpunkte waren in den letzten Jahren etwa die Besichtigung der Stadt Danzig sowie anderer interessanter Orte an der Ostsee bzw. im Landkreis Stade, eine Wattwanderung, eine Kanufahrt, ein Segelausflug auf der Ostsee, der Besuch der Sand-Dünen im Nationalpark Słowiński, der Kletterpark Wingst oder der Jumpcity. 

Zur Vor- und Nachbereitung nehmen unsere SchülerInnen an der Polen AG teil. Die Polen AG findet mittwochs nachmittags statt. Bei der Polen AG lernen sich die Teilnehmer kennen und erfahren auch schon etwas über ihre polnischen AustauschpartnerInnen, sie bereiten das Austausch-Programm vor und lernen etwas über die polnische Sprache und Kultur.

Das Programm wird von der Samtgemeinde Himmelpforten-Oldendorf sowie dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert. In den letzten Jahren konnten wir dadurch die Kosten auf einmalig 200,-€ pro TeilnehmerIn begrenzen.

 

Ansprechpartner für den Schüleraustausch und die Polen AG ist Herr Rathmann.

 

Programm

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Fester Bestandteil des Programms sind seit Jahren ein Tag im Heidepark Soltau sowie Shopping in Stade, Hamburg oder Bremen.

 

Immer im Fokus stehen jedoch die Gruppenbildung und das gegenseitige Kennenlernen.

 

Ein gemeinsamer Schultag und viel Freizeit mit den Familien bzw. den anderen TeilnehmerInnen gehört daher ebenso zum Programm.

TeilnehmerInnen und Gastfamilien

 

Damit der Austausch möglichst viel Freude macht, sollten die SchülerInnen schon etwas Englisch können - falls die Deutschkenntnisse der polnischen AustauschpartnerInnen mal an ihre Grenzen stoßen. Um größere Altersunterschiede der PartnerInnen zu vermeiden, kommen die meisten unserer TeilnehmerInnen aus dem 7. bis 10. Jahrgang. Auch für die Gastfamilien ist die Austauschwoche eine intensive Zeit: Sie sind etwa bei der gemeinsamen Begrüßung und Verabschiedung sowie am Familientag ein wichtiger Teil des Austauschs. Wir sind immer bemüht, alle Fahrten mit dem Bus oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren, trotzdem kann es manchmal nötig sein, auf „Eltern-Taxis“ zurück zu greifen. In vielen Fällen kann man sich jedoch auch mit anderen Gastfamilien absprechen und Fahrgemeinschaften bilden.

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